Damen: 5:3 Sieg im ersten Finale

Der gestrige Abend bleibt in vielerlei Hinsicht unvergesslich. Einlaufkinder, viele Zuschauer, Musik, einen Hallensprecher, die Nationalhymne und ein sagenhafter Abschied für Nadine Joisten.

Nadine Joisten wird nach aktiven 20 Jahren Damen-Skaterhockey die Schuhe an den Nagel hängen. Das ist die wohl bitterste Nachricht an diesem Abend, aber es sollte die einzige schlechte Nachricht bleiben.

Im ersten Finale standen sich zwei gleichstarke Teams gegenüber. Das Spiel war immer spannend und hatte für die Zuschauer einen hohen Unterhaltungswert, und darüber hinaus wurde wieder einmal richtig gute Werbung für den Damensport gemacht. Berlin, der Neuling im Finale, war, sowie wir auch als Gastgeber, zu jeder Zeit des Spiels gefährlich. So gab es viele sehenswerte Spielzüge, mit einer Menge feiner Technik und Taktik. Nach 60 Minuten stand der verdiente Sieger fest: Düsseldorf Rams.

Mit 5:3 (2:1/1:1/2:1) konnten die Widder ihre Heimstärke wieder einmal unter Beweis stellen.

Das Rückspiel am 19. November um 16 Uhr in Berlin wird jedoch ein sehr großes Stück Arbeit für die Landeshauptstädter aus NRW. Die letzte Heimniederlage der Wölfe gab es am 30. April, da Kelsey Soccio lustigerweise bei den Crash Eagles Kaarst spielte, die jetzt im Trikot der Berliner aktiv ist und gegen Bockum im Halbfinale ein Ausrufezeichen setzte.

Es bleibt also weiter spannend in dieser Serie und es wird in Berlin hoffentlich ein genauso gutes Spiel wie in Düsseldorf mit dem selben Ende für die Rams. Im Zugzwang ist Berlin; die bessere Ausgangslage haben die Düsseldorferinnen.