Der 6er aus Berlin

Die RAMS besiege beide Berliner Clubs souverän und kehren mit sechs Punkten in der Tasche nach Düsseldorf zurück.

Am vergangenen Wochenende hatte die 1.Mannschaft der Düsseldorf Rams gleich zwei Gegner vor der Brust. Am Samstag spielte man gegen die Buffalos Berlin sowie Sonntag gegen die Spreewölfe. Letztere besiegte man schon zu Hause mit 12:1.

Die Buffalos schätze man stärker ein und ging deswegen mit hoher Konzentration in das Spiel. So gelang es den im ersten Drittel das Spielbestimmende Team zu sein und nach nur vier Minuten in Front zu gehen. Tim Müller erzielte in der ersten Überzahlsituation des Spiels den 1:0 Treffer. Man schaffte es die Berliner durch ein überlegenes Passspiel und einem effizienten Vorchecking in der eigenen Hälfte zu halten. Vor das eigene Tor schafften es die Berliner kaum und es gelang die Fernschüsse zu entschärfen. Weiter trafen für die RAMD Colin Dehnke, Nick Müller, Tim Deschka und nochmals Tim Müller. Die Berliner schienen kein greifendes Mittel zu haben um die Düsseldorfer in ihrem Spiel zu stören und schossen lediglich ein Tor im ersten Abschnitt. (1:6)

Den Gästen aus NRW gelang auch im zweiten Drittel die Konzentration nach der langen Anreise aufrecht zu halten und knüpften an ihr vorangegangenes Spiel an. Nach einem unglücklichen Gegentreffer antworteten die RAMS nur siebzehn Sekunden später mit einem eigenen Treffer durch Timo Grabs. Jede Situation des Spiels zu erwähnen würde zu lange dauern nur so viel sei beschrieben, dass die Düsseldorfer einen Sahne Tag erwischten. Kosta Langer, Max Meyer und zweimal Nick Müller erhöhten auf 2:12. Pausenstand.

Düsseldorf nahm zu Beginn des letzten Drittels etwas die Luft raus, ließ den Ball länger durch die eigenen Reihen laufen ohne dabei aber den Zug zum Tor vermissen zu lassen. Sicherlich auch eine Maßnahme für das Sonntagspiel. Langsam schraubte man das Ergebnis nach oben. Colin Dehnke, Oliver Markmann, Tim Deschka, Marcel Platz und Kosta Langer schossen die RAMS zum endgültigem Ergebnis von 4:17. Nach einer überragenden, geschlossenen Mannschaftsleistung kann man den Endstand mehr als verdient nennen. 50% der Ausfahrtsreise wahren zufriedenstellenden verlaufen und man hoffte auch gegen die Spreewölfe zu punkten.

Eine klare Sache wie gegen die Buffalos sollte es dann zunächst doch nicht werden. Das Team hatte sichtliche Probleme sich im ersten Drittel auf den ungewohnten Ausenplatz zurechtzufinden. Rutschiger Boden, titschende Bälle und ein engagierter Gegner ließen das Spiel der RAMS nur schleppend anrollen. Da war das Tor nach nur 50 Sekunden eher unerwartet. Dennoch brachte Oliver Markmann die Gäste mit 0:1 in Führung. Klar dominierend waren die Düsseldorfer ohne jedoch zählbares auf das Torkonto schreiben zu können. Erst Tim Müller war in der 8.Minute erneut in Überzahl erfolgreich. Kurz darauf erhöhte Colin Dehnke mit einem Fernschuss auf 0:3. Den Spreewölfen gelang leider durch einen Fehler in den Reihen der Gäste der erste eigene Treffer. 1:3 Pausenstand.

Das Spiel sollte auch im zweiten Drittel kein klareres Spiel wie am Vortag liefern. Die Spreewölfe versuchten durch ein intensiveres Körperspiel und viele Nickeligkeiten doch noch ihren roten Faden zu finden, fanden sich dadurch aber lediglich auf der Strafbank wieder.
Davon unbeeindruckt schoss Nick Müller sein erstes Tor der Partie und erhöhte für die Düsseldorfer auf 1:4. Als nächstes war es Max Meyer der für die RAMS traf. Die Richtung des Spiels war nun klar definiert. Mit einem 1:6, dass Kapitän Oliver Markmann schoss ging man in die Kabine.

Zum Schluss wurde es nun doch eine klare Angelegenheit. Die Rams hielten den Ball nun länger in der eigenen Reihe und hielten die Spreewölfe die meiste Zeit in ihrer eigenen Hälfte. Unsere 13 hatte wohl nun Blut geleckt den Markmann erzielte auch den nächsten Treffer. Nur zwei Minuten später kam es durch eine kuriose Szene des Berliner Torhüters zu einem weiteren Treffer der Gäste in dem der Ball ungehindert über die Linie kullerte. Weitere Torschützen im letzten Spielabschnitt waren Tobias Schubert, Tim Müller und noch zweimal Oliver Markmann. Den Spreewölfen gelang lediglich noch ein zweiter Treffer und so endete das Spiel 2:11.

Die RAMS nahmen somit alle Punkte aus der Bundeshauptstadt mit an den Rhein. Noch ungeschlagen in der Saison stehen die Düsseldorfer nun mit fast 80 Treffern an der Tabellenspitze. Als nächstes trifft man in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs auf die Crash Eagels Kaarst. Man darf auf ein spannendes Spiel in Kaarst hoffen. Go RAMS.