Zu Beginn des ersten Doppelspielwochenendes dieser Saison waren die Schüler 1 der Düsseldorf RAMS am Samstag zu Gast bei den Hilden Flames.  Das Team von Coach Nils Worrings trat in Vollbesetzung an und setzte den Gastgeber von der ersten Minute an unter Druck. In der zweiten Minute war es dann Felix Schürmann der den Gast aus Düsseldorf mit 1:0 in Führung brachte.

Wenn die Jungwidder etwas aus der Vorwoche gelernt haben, dann daß dem 1:0 ein 2:0 folgen mußte um Ruhe in das eigene Spiel zu bringen. Für die gewünschte Ruhe sorgte dann in der 4. Minute Carolin Baur; dachte man es zumindest. Eine Unterzahl  Situation der RAMS, die durch einen Wechselfehler verursacht wurde, konnten die Flames kurz vor Ende der Strafe nutzen um den Abstand auf 1:2 zu verringern.

In Folge wurde das Spiel der Hauptstädter nervös und ungenau, was hauptsächlich die holzvertäfelte Hallenwand hinter dem Hildener Tor zu spüren bekam. In der 12. Minute straften die Flames die Ungenauigkeit im Abschluß der Düsseldorfer ab indem sie einen eigenen Angriff auf das von Maya Radocaj gut gehütete Tor mit dem 2:2 abschlossen. Zum Glück für die RAMS konnte Lennard Walbröl noch vor der Pause den Ein-Tore Abstand wieder herstellen.

Im zweiten Drittel zeigte sich das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Die RAMS spielten überlegen und setzten die Schüler 1 der Flames in deren Hälfte fest. In der 22. Minute konnte dann Felix Schürmann den wohl schönsten Angriff der Widder auf Zuspiel von Mick Kubel zum 4:2 aus Düsseldorfer Sicht abschließen. Zwei Minuten später war es dann Mick Kubel selbst, der zum 5:2 einschießen konnte.

Leider blieb das letzte Drittel dann torlos, so daß das Ergebnis vom zweiten Drittel bis zum Ende Bestand hielt. Unschön verabschiedete sich der Gastgeber von den RAMS als Sekunden nach dem Schlußsignal ein zurecht frustrierter Hildener den Kapitän der RAMS, Malte Sassmannshausen, mit Vorsatz von den Beinen holte. Was der Schiedsrichter nicht sieht kann er auch nicht bestrafen, weswegen diese Tätigkeit für Hilden folgenlos bleibt.

Am Sonntag traten die RAMS dann bei den Panthern in Bissendorf an. Durch einen am Vortag erzielten hohen Sieg der Panther gegen Langenfeld gewarnt gingen die Düsseldorfer selbstbewußt, aber auch vorsichtig, in die Partie. Die Halle in Wedemark gilt mit ihren braunen teppichverkleideten Wänden, an denen der Ball weit abzuspringen pflegt, sowie einer Holzfußleiste die den Ball auch schon mal hochspringen läßt, als tückisch und verschafft den Panthern einen kleinen Heimvorteil. So war es auch nicht verwunderlich, daß die Panther reflexschnell jeden abspringenden Ball verwerten konnten, wenn auch nicht immer zum Torerfolg.

Die Widder begannen das Spiel druckvoll um die Panther nicht in Spiel kommen zu lassen. Nicht zuletzt wegen der bekannt starken Torfrau im Bissendorder Kasten dauerte es bis zur 6. Minuten, ehe Mick Kubel die rote Kugen zum 1:0 für die Düsseldorder einschießen konnte. Bis dahin bekamen die Zuschauer auf beiden Seiten ein engagiertes Spiel zu sehen in dem die RAMS die Initiative übernahmen und der Gastgeber sich auf das Kontern besann. In der elften Minute belohnten sich die Panther für ihr gutes Spiel und schoben zum 1:1 Ausgleich ein. Bis dahin hatte Maya Radocaj es ihrem Gegenüber gleich getan und so ziemlich alles weggepflückt was aufs Tor kam. Mit 1:1 ging es dann auch in die Kabine.

Das zweite Drittel begann dann mit einer taktische Leistung des Düsseldorfer Coaches der sein Team für die ersten zwei Minuten umstellte und dadurch den Druck auf die Panther erhöhte. Durch diesen „Assist“ des Trainers gelang es dann wiederum Mick Kubel die Wider mit 2:1 in Führung zu bringen.

Mit dem 2:2 Ausgleich der Bissendorder ging es, nach einem umkämpften zweiten Drittel, in die letzte Pause. Ab hier hätte jede Mannschaft das Spiel für sich entscheiden können und hätte es wohl auch verdient gehabt.

Im letzten Drittel, das ähnlich spannend verlief wie die zwei vorherigen, nutzte die Heimmannschaft eine Unkonzentriertheit und die zwischenzeitliche Passivität der Widder aus um das Endergebnis  von 4:2 herzustellen. So mußte die Mannschaft aus Düsseldorf ohne Punkt, aber mit der Gewissheit sich als Team stark präsentiert zu haben, nach Hause fahren. Man darf sich schon jetzt angesichts des sehr fairen und sportlich sehr hochwertigen Spiels schon auf das Rückspiel in Düsseldorf freuen.

Am Sonntag geht es für die Schüler 1 der RAMS schon wieder weiter in der Scülerliga 1. Um 13:00 Uhr findet im Rahmen der ersten „Tag der offenen Tür“ Veranstaltung der RAMS das Ligaspiel gegen die Langenfeld Devils statt. Gucken lohnt sich. Immer.

Autor: Teamleitung