Schüler 1 beenden „Grippe-Wochenende“ mir einer Niederlage und einem Sieg

/////Schüler 1 beenden „Grippe-Wochenende“ mir einer Niederlage und einem Sieg

Schüler 1 beenden „Grippe-Wochenende“ mir einer Niederlage und einem Sieg

Crash Eagles Kaarst – RAMS Schüler 1 4:3

Am Samstag, dem 10. März begannen die Schüler 1 der RAMS die Inline-Skaterhockey Saison 2018 in der 1. Schülerliga mit einem Auswärtsspiel gegen die Crash Eagles aus Kaarst. Dabei fehlten dem Team aus Düsseldorf grippebedingt zwei ihrere  Leistungsträger. An dieser Stelle wollen wir aber nichts entschuldigen. Umstände können halt auch mal widrig sein. 

Von Beginn an war es gegen die Crash Eagles aus Kaarst das erwartet schnelle und spannende Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften erspielten sich gute Chancen. In einer Unterzahlsituation Mitte des ersten Drittels war es Miko Kühn, der den Aufbau der Crash Eagles mit einem break-away störte und zum 1:0 abschließen konnte. Zu diesem Zeitpunkt eine nicht ganz unverdiente Führung und auch eine Parallele zum Eröffnungsspiel der Saison 2017, als die RAMS an gleicher Stelle das erste Tor schossen, dann aber mit 5:2 geschlagen nach Hause fahren mußten.

0:1 aus Sicht der Hausherren hieß es auch zur Pause. Das zweite Drittel begann seitens der Gäste aus Düsseldorf unkonzentriert. Folgerichtig konnten die Eagles eine Unachtsamkeit in der Deckung der Widder zum 1:1 nutzen. Der Jubel des Kaarster Anhangs war noch nicht ganz verstummt, da lagen sich die RAMS nach einem Tor von Simon Benthake wieder in den Armen. 2:1, und wieder eine Parallele zum Vorjahr.

Kaarst ist ein unangenehmer Gegner für die Düsseldorfer und auch in diesem Jahr verlor das Team der Coaches Nils Worrings und Simon Nowak das Spiel mehr im Kopf als in den Beinen. Die
Kaarster konnten Mitte des zweiten Drittels auf 2:2 verkürzen und nach einem kapitalen Abwehrfehler sogar mit 3:2 erstmals in Führung gehen. Auch wieder eine Parallele zum Spiel im Vorjahr.

Mit 3:2 aus Sicht der Hausherren ging es dann in die letzte Pause, aus der die RAMS mit einer Bankstrafe (ja, wofür eigentlich?) heraus kamen. Das letzte Drittel begann als mit einer Unterzahl die allerdings nicht lange halten sollte. 4:2 – auch wie im Vorjahr – hieß es dann in den ersten zwei Minuten des letzten Drittels. Die Moral der Düsseldorfer hielt, auch wenn aufgrund der langen Wechsel die Kräfte zu schwinden drohten. Die zweite Hälfte des letzten Drittels ging eindeutig an die RAMS, die die Crash Eagles zunehmend unter Druck und in deren Hälfte festsetzen konnten.

Aus dem Ansturm heraus gelang Henry Peters mit einem Distanzschuß ein satter Lattentreffer und ein echter Krimi begann sich abzuzeichnen. Der RAMSer Anhang bibberte dem Anschlußtreffer entgegen und der Kaarster Anhang hoffte auf die Schlußsirene. Mit nur noch zwei Minuten auf der Uhr ging Coach Worrings „all-in“ und zog Majah Radocaj, den Goalie. Der Druck der Widder erhöhte sich noch einmal und kurz vor Schluß gelang Philipp Müller mit einem Schlenzer der ersehnte Anschlußtreffer zum 3:4. Die Uhr zeigte noch 5 Sekunden an, als es noch mal zum Bully ging. Jetzt aber wirkten die Kaarster entschlossen und warfen alles was Beine hatte in den letzten Ball, so daß das Spiel mit 4:3 an die Hausherren ging.

Und damit hört die Parallele zum Vorjahr auch schon auf. An diesem Tag waren die grippegeschwächten RAMS gefühlt das etwas bessere Team. Einzig die Chancenverwertung verhinderten einen Erfolg auf fremden Boden. Das soll aber nicht bedeuten, daß die Mannschaft aus Kaarst den Sieg nicht verdient hatte. Wie am Anfang beschrieben war das Spiel durchweg hochklassig und auf Augenhöhe geführt. Die Zuschauer der Partie haben gutes Hockey von beiden Mannschaften gesehen und da Tore vor Schönheit stehen, heißt der Sieger in diesem Duchgang Kaarst. 

 

Langenfeld Devils – RAMS Schüler 1 0:3

Am Sonntag ging es dann für das Team der RAMS zum Liga-Konkurrenten nach Langenfeld. In der letzten Saison haben die Devils aus Langenfeld den Widdern mächtig die Stirn geboten, so daß das Spiel erst im Penalty-Schießen entschieden werden konnte.

Fehlten beim gestrigen Spiel in Kaarst noch zwei Spieler, so mußte ein weiterer Spieler nach dem Aufwärmen wegen Unwohlseins passen. Er würde zwar spielen wenn er gebraucht würde, ziehe aber die Reservistenrolle vor. Somit standen den Coaches Nils Worrings und Simon Nowak nur drei Abwehrspieler und 4 Stürmern zur Verfügung.

Die RAMS begannen das Spiel defensiv und nicht wie gewohnt druckvoll. Die Verteidiger wurden zunächst angehalten tief zu stehen um Kräfte zu sparen und dem Gegner wenig Angriffsfläche zu bieten. Diese Vorgabe hielt dann auch genau 5 Minuten. Entgegen den Erwartungen spielte der Gastgeber wenig druckvoll nach vorne und überließ den Gästen das Spiel. Um die 7. Minute herum wurden die Langenfelder für diese Taktik bestraft, als ein an sich leichter Schuß des Verteidigers Miko Kühn den Weg in das gegnerische Tor fand. 1:0 aus der Sicht der Düsseldorfer war dann nicht nur der Pausenstand, sondern auch ein beruhigendes Polster.

Im zweiten Drittel mußten die Devils aus Langenfeld jetzt kommen. Taten sie aber nicht. Und so entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel in dem sich die RAMS kräfteschonend mehrere gute Chancen herausspielten. Speziell die Düsseldorfer Defensive stand mit Philipp Müller, Erik Nimphius und Miko Kühn wie eine Mauer und konnte die Langenfelder Angriffe immer wieder frühzeitig unterbinden. Das Einzige was in diesem Moment fehlte, war das zweite Tor.

Kurze Zeit später konnte Simon Benthake ein Zuspiel von Erik Nimphius zum erlösenden 2:0 abschließen. Immer noch war von den Langenfeldern keine große Gegenwehr zu verzeichnen. Der Gastgeber versuchte stattdessen das von Lahja Kühn gehütete Tor mit Schüssen aus der eigenen Hälfte zu bearbeiten, was aber nicht wirklich funktionierte.

Die RAMS drückten die Hausherren immer weiter in deren eigene Hälfte. Wenn man dem Team heute etwas vorwerfen möchte, dann daß gute Chancen nicht genutzt wurden. Im letzten Durchgang konnte dann Neele Schürmann ihre herausragende Leistung an diesem Tag mit dem Tor zum 3:0 krönen, womit das Spiel dann auch zuende ging.

Für die Düsseldorfer zählten an diesem Sonntag die Punkte mehr als die Tore. Zu bemerken ist, daß dieses Spiel ohne Zeitstrafen auf beiden Seiten geführt wurde. So soll es sein.

Am nächsten Samstag (17. März) geht es dann im heimischen Niederheid um 12:30 Uhr gegen die Commanders aus Velbert, die am heutigen Sonntag mit 7:3 in Krefeld unterlagen. Eine Woche also um das Krankenlager der RAMS zu leeren und die Spielerbank wieder aufzufüllen.

Kommen lohnt sich. Immer.

Es spielten: Lahjah Kühn. Maya Radocaj, Miko Kühn, Henry Peters, Philipp Müller, Erik Nimphius, Ryan Sanders, Simon Benthake, Luke Kubel, Neele Schürmann

Autor: Teamleitung

2018-03-11T22:54:30+00:00 Sonntag, 11. März 2018 - 21:22|1. Schüler|