Ein Blick zurück nach vorn: RAMS Schüler 1 Eurofighter bei dem U13 Euopacup in Rodovre

/////Ein Blick zurück nach vorn: RAMS Schüler 1 Eurofighter bei dem U13 Euopacup in Rodovre

Ein Blick zurück nach vorn: RAMS Schüler 1 Eurofighter bei dem U13 Euopacup in Rodovre

Etwas verspätet aber immer noch rechtzeitig wollen wir an dieser Stelle die Teilnahme der Schüler 1 am IISHF Euopapokal in Rodovre /Dänemrak) noch mal Revue passieren lassen. Der U13 Europacup 2018, so die offizielle Bezeichnung, ist sozusagen die Championsleague des internationalen Inline-Skaterhockeys und die RAMS sind stolz darauf, daß sich die Schülermannschaft als amtierender Deutscher Meister für dieses Event qualifizieren konnte.

Am Ende des Turniers, das von den Red Devils vom 1. – 3. Juni in Dänemark  ausgetragen wurde, konnte das Team der Coaches Nils Worrings und Simon Nowak den siebten von zehn Plätzen belegen. Und die Leistung hätte auch für eine Top-4 Platzierung gereicht, wenn denn da nicht die eine Sekunde im Overtime-Spiel gegen die Bissendorfer Panther gewesen wäre. Aber dazu später mehr. 

Dank des Feiertages in Nordrhein-Westfalen am 31. Mai, konnte das Schüler-Team die Anreise nach Rodovre bereits am Abend des 30. Mai antreten. Pünktlich um 19.10 Uhr setze sich der Bus von 02elf mit zwei Fahrern und 57 RAMS Spielern, Eltern, Angehörigen und Anhängern in Richtung Autobahn in Bewegung. Mit an Bord waren extrem gute Stimmung, gestreamte Musik und ausreichend Verpflegung für die 4 Tage. Die Bambini der ISCD RAMS 1987 e.V. hat dem Team noch extra Bordverpflegung, sowie Riegel und Erfrischungen für während des Turniers mit auf den Weg gegeben. Verdursten und Verhungern war bei dieser Ausgangslage unmöglich. 

Der Bus hatte die A46 noch nicht richtig erreicht, als auch schon Helene Fischer und „Atemlos“ aus den Lautsprechern dröhnte. Die Musik sollte bis Kopenhagen und auch darüber hinaus diesem Niveau treu bleiben. Kein Wunder also, daß im Bus auf dem Weg nach Dänemark kaum geschlafen wurde. Selbstredend, daß auch die Kinder ihren Spaß daran hatten. 

Auf dem Weg nach Kopenhagen, wo sich das Team für die gesamte Zeit im A&O Hostel einquartiert hatte, gab es trotz Staus und Fähre kaum Verzögerungen, so daß die Mannschaft das Hostel früh um 6.40 Uhr am Morgen erreichte. 

Die Ankunft war allerdings anders, nämlich später geplant und die Zimmer sollten erst gegen 15 Uhr bezugsfertig sein. Freundlicherweise konnten wir das Frühstück für den Tag für alle 59 „Busfahrer“ im Hostel noch dazu buchen, nachdem die Küche kurz noch mal die Semmeln und Cornflakes gezählt hatte.  Besonders der Kaffee schien für die mitgereisten Erwachsenen eine notwendige Garantie gewesen zu sein den Tag zu überstehen.

Um die Zeit zu überbrücken und die Müdigkeit aus den Beinen zu schütteln entschied sich die Reisegruppe aus Düsseldorf zunächst nach Kopenhagen reinzufahren und den Vormittag dort für ein ausgiebiges Sightseeing zu nutzen. Da die beiden Busfahrer ihre Einsatzzeit ausgeschöpft hatten, entschieden sich die RAMS kurzerhand für den öffentlichen Nahverkehr, der ebenfalls mit dem Bus recht zügig und einfach von statten ging. 

Bewußt wurde im Vorfeld das Sightseeing nicht als Team-Event geplant um den Reisenden ggf. eine individuelle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Nach so vielen Stunden im Bus würde vielleicht der eine oder andere die Stille vorziehen. Dem war aber nicht so und fast das gesamte Team nebst Anhang fand sich zur selben Zeit an der Bushaltestelle Richtung Kopenhagen zum Flashmob ein. Wenn der Bus Verspätung hatte an diesem Tag, dann wegen uns, denn wir haben die Tickets natürlich einzeln erworben. 

Bus fahren heißt sitzen, und weil das soviel Spaß gemacht hat, entschied sich die Gruppe Kopenhagen in einem hop-on-hop-off-Boot zu besichtigen. Im Nachhinein genau die richtige Entscheidung, da man dadurch nicht nur gelegentlich vor sich hin dösen konnte, sondern auch eine ganze Menge zu sehen bekam. Auch das Wetter meinte es gut mit den RAMS und Sonnencreme wurde schnell zum begehrten Gut.

Bei der Wachablösung der königlichen Garde fiel den Kindern auf, daß das Sitzen auf der Treppe des Gebäudes wohl verboten war. Und weil verbotenes besonders Spaß macht, haben sich die Kinder diesen Spaß auch gegönnt.

Was man zu dem Bild oben wissen muß ist, daß der Wachposten in der Nähe sich erst bei seinem Vorgesetzten abmelden muß, um sich dann sehr umständlich in Bewegung zu setzen. Genug Zeit also wieder winkend die Treppenstufen freizugeben.  

Zurück im Hostel waren die Zimmer bezugsfertig. Aber auch wenn das nicht der Fall gewesen wäre, die Kinder fanden genug andere Reize im Hostel-Foyer und auf dem Fußballplatz in der Nähe. Ach ja, kostenloses Internet war da ja auch noch.  Hatten wir scheinbar doch das „rundum-sorglos-Paket“ gebucht. 

Nachdem die Zimmer bezogen wurden, konnte die Terrasse vor dem Hostel von dem Anhang der RAMS schnell als „RAMS-Begegnungsstätte“ eingenommen werden (und das oftmals bis tief in die Nacht unter dem Wummern gängiger Mallorca-Hymnen). An dieser Stelle ein Dank an die Toleranz des Hostels und an die uns unbekannten „Nachbarn“. Und natürlich an Simon Nowak der die Hardware für das Wummern mitgebracht hatte. „Mamma Lauda“ war an dieser Stelle Programm und Musik zugleich.

Die Getränke, die das Team aus Düsseldorf mitgebracht hatten, paßten leider in keinen Kühlschrank (zu viel und zu groß), konnten aber freundlicherweise im Kühlraum der Hostel-Küche untergebracht werden. Einem erfolgreichen Turnier stand bei dieser Vorbereitung damit nichts mehr im Weg. 

Am Freitag dem 1. Juni ging es dann für die eine Hälfte der RAMS noch mal zum Bummeln und Shoppen nach Kopenhagen, während sich die Spieler und die Offiziellen auf das Nachmittagstraining und das erste Spiel am Abend vorbereiteten.

30 Minuten Training standen jedem Team zur Gewöhnung an den Untergrund zur Verfügung. Und gewöhnungsbedürftig war der Untergrund allemal. Der Sportscourt hatte großporige Löcher und erschwerte das Laufen mit den weichen Rollen ungemein. Zudem sprang der Ball ungewohnt hoch ab. 

 

Highlight des Nachmittagstraining war die offizielle Vorstellung des Turnier-Trikots unserer Mannschaft. Manni Epping hatte sich gemeinsam mit Nils Worrings um die Anschaffung der Textilie gekümmert, die ab sofort von den Schüler 1 im Jahr 2018 auch als Auswärtstrikot in der Liga getragen wird.  Mit Stolz können wir behaupten, daß wir in Rodovre das beste Design auf der Brust und dem Rücken trugen. Danke Manni, danke Nils. 

Die Eurofighter aus Düsseldorf hatten mit den Leader 1420 aus Moskau, den Rodovre Red Devils und den Zoran Falcons aus Israel eine schwere Gruppe erwischt. Das Ziel für die Platzierungsspiele am Freitag und Samstag war es unbedingt mindestens vierter zu werden und das Team der SHC Rolling Aventicum hinter sich zu lassen. Ein fünfter Platz hätte im Viertelfinale ein Wiedersehen mit dem Erstplatzierten der Gruppe bedeutet, was ja nicht sein mußte. 

Am Freitag Abend ging es dann endlich los. Spiel 1, und damit auch das Eröffnungsspiel, zwischen den Red Devils aus Rodovre und den Düsseldorf RAMS. Die Tribüne der Stadionhal in Rodovre war gut gefüllt und ein Großteil der Fans hatte das Widder Emblem auf dem T-Shirt und den Fahnen. 

Beeindruckt von der Atmosphäre, dem Gegner und der noch nicht erfolgten Gewöhnung an den Platz, mußte sich das Team der Coaches Nils Worrings und Simon Nowak den Devils nach zwei mal 10 Minuten mit 4:1 geschlagen geben. Dabei konnte die Mannschaft über weite Strecken mit dem Gegner mithalten und erarbeitete sich gute Chancen. Was fehlte, war am Ende das Schußglück sowie der Umgang mit der internationalen Härte, die das Team aus Düsseldorf erst noch lernen mußte. 

„Noch nichts passiert“ war die Feststellung von Trainer und Anhang nach dem Eröffnungsspiel. Ganz im Gegenteil. Auch wenn am folgenden Samstag und Sonntag die Leistung noch ein wenig nach oben geschraubt werden mußte, so war der erste Straßentest doch sehr gut verlaufen. Jeder wußte aber auch, daß es beim Europacup nicht nur was zu gewinnen, sondern auch eine ganze Menge zu lernen gab. Von der Erfahrung ganz zu schweigen. Und diese Lernkurve wollte noch gemeistert werden. 

Am Abend sollte noch eine Skill-Competition statfinden. Aufgrund der etwas zu spärlichen Kommunikation diesbezüglich seitens des Veranstalters, entschied sich das Team aus Düsseldorf stattdessen lieber den Abend bei Burger und Pommes ausklingen zu lassen. Insgesamt schafften es auch nur drei der 10 Teams rechtzeitig die Informationen zu der Skill Competition zu bekommen, so daß das Feld bei der Competition doch eher überschaubar war.

Burger waren definitiv eine gute und wahrscheinlich auch die bessere Wahl. Da die RAMS die Busfahrer nicht dazu überreden konnte beim Burger-Restaurant den Drive-In Schalter – nur mal so aus Spaß – anzufahren, mußte das Team die paar Meter zum Eingang doch tatsächlich noch laufen ;-). Aber für diese Art von Kohlenhydrate tun Kinder bekanntlich vieles. 

Tag 1 war mit diesem späten Highlight beendet und die RAMS freuten sich auf den zweiten Tag, an dem es zu den Duellen gegen die Zoran Falcons und den Leader 1420 aus Rußland kommen würde.

Das Spiel der Schüler 1 gegen die favorisierten Falcons begann furios. Schnell konnten die Düsseldorfer eine 2:0 Führung für sich herausschießen. Den Falcons gelang im ersten Durchgang nur ein einziger Treffer, so daß die erste Hälfte vollkommen verdient an die Widder ging. 

Im zweiten Durchgang hielt sich die Stärke der Teams die Waage und die Düsseldorfer standen kurz vor der Überraschung. Allerdings sprach es für die Klasse des Teams aus Israel, daß sie das Spiel ausgleichen und am Ende mit 3:2 noch für sich entscheiden konnten. Die RAMS bewiesen in diesem Spiel, daß sie in dem Feld der internationalen Spitzenteams, und damit auch in der Gruppe A, mithalten konnten. 

Im Spiel gegen die Mannschaft des SHC Rolling Aventicum aus der Schweiz, zeigten sich die Widder dann aber eher von ihrere müden, als von ihrer kämpferischen Seite. Das Spiel endete 0:0 unentschieden, sollte am Ende aber für den von den Düsseldorfer RAMS anvisierten 4. Platz in der Gruppe reichen. Ein gutes Pferd springt bekanntlich nur so hoch wie es muß. Und das haben die Widder auch so gehalten. 

Das letzte Gruppenspiel des Tages wurde dann gegen die Leader 1420 aus Rußland ausgetragen. Gegen den Vorjahres-Sieger ging das Team aus Düsseldorf mit allen drei Blöcken an den Start und schlug sich überragend. Auch Wochen nach dem Turnier ist sich der Düsseldorfer Anhang nicht sicher ob man gegen eine Vereinsmannschaft oder eine Rußlandauswahl gespielt hat. Auf jeden Fall waren die Spiele der Russen etwas jenseits der den RAMS zu diesem Zeitpunkt bekannten Hockey-Welt. 

Zwar ging das Spiel mit 4:0 verdient an das Team aus Moskau, aber die Art und Weise wie die Düsseldorfer gegengehalten haben, war beeindruckend. Das Team hatte sich so langsam an die etwas härtere Gangart der europäischen Gegner gewöhnt und war endgültig im Turnier angekommen. Von jetzt an hieß es einer für alle, alle für einen. 

Am Ende des ersten Tages waren sich alle Beteiligten bei den RAMS einig, daß es ein guter Tag des Teams war. Die Gruppe A war extrem schwer besetzt, was sich danach auch dadurch ausdrückte, daß die ersten 3 Finalplätze des Turniers mit Mannschaften dieser Gruppe besetzt wurden. Der Busfahrer der Widder war etwas verwundert über die gute Stimmung der Düsseldorfer und er fragte was wohl passieren würde, wenn wir ein Spiel gewonnen hätten. Das wollen wir uns an dieser Stelle gar nicht erst vorstellen 😉

Am Sonntag bestritten die Eurofighter aus Düsseldorf das Qualifikationsspiel gegen den 5. der Gruppe B, den SHC Courroux Wolfies, welches die Deutschen mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Die Bissendorfer Panther hatten sich über den direkten Vergleich mit den ansonsten punkt- und torgleichen Mannschaften der Gruppe B den Sieg in der anderen Gruppe gesichert und waren damit der Gegner der RAMS im Viertelfinale. 

Auch wenn die RAMS gegen den bekannten Gegner aus Bissendorf gut aufspielten war es das Team aus Niedersachsen, das überraschend schnell mit 2:0 in Führung ging. Die Widder taten sich im Abschluß schwer und waren für die Konter der Panther offen und anfällig. Zur Pause hieß es trotzdem 2:1, so daß nichts verloren war. Im zweiten Durchgang waren es dann wieder die Düsseldorfer die das Spiel machten und die Bissendorfer, die die Tore schossen. Mitte des letzten Durchgangs hieß es dann 3:1 aus Sicht der Panther. Mit einer begeisternden Energieleistung arbeitete sich das Team aus Düsseldorf in das Spiel zurück und konnte kurz vor Ende nicht nur den Anschluß sondern auch den Ausgleich erzielen. 

Nach dem Ende des zweiten Durchgangs mußte die Verlängerung und ggf. ein Penalty Schießen den Sieger bestimmen. Die Bissendorfer Panther waren am Anfang der Nachspielzeit noch sichtlich vom Ausgleich der RAMS geschockt und ließen den Widdern reichlich Raum das eigene Spiel aufzuziehen. Und wäre da nicht der gute Goalie der Panther, die RAMS hätten den Sack in den ersten Minuten zu machen können, sogar müssen. 

Und dann kam die eine Sekunde der Unaufmerksamkeit die die Düsseldorfer um den Ertrag ihrer Arbeit brachte. Ein einzelner Konter der Bissendorfer Panther fand den Weg in das Düsseldorfer Gehäuse und führte damit zum „sudden death“ der Widder. 

Vielleicht hätten die RAMS in den verbleibenden Minuten noch mal ausgleichen können, aber beim Hockey ist nun mal nach dem ersten Treffer in der Overtime Schluß. Das Spiel gegen die Bissendorfer Panther war bis dahin nicht nur das beste Spiel des RAMS, sondern auch das beste und spannendste Spiel des Turniers. 

Das Betreuerteam um Nils Worrings und Simon Nowak mußte jetzt schleunigst Aufbauarbeit leisten, da das nächste Spiel der RAMS bereits für 30 Minuten später angesetzt war. Der Turnierplan war an dieser Stelle ungünstig für die RAMS, die nun in nur 30 Minuten den Kopf wieder frei bekommen, etwas essen und sich regenerieren mußten um dann noch mal alles zu mobilisieren. 

Der Gegner im Qualifizierungsspiel um Platz 5 hieß dann „Ash Avalanche SHC“ aus England. Die Engländer hatten mehere Stunden Pause zwischen den Spielen und konnte auch gemütlich zum Mittagessen gehen. Ein klarer Vorteil gegenüber den, zu diesem Zeitpunkt doch noch etwas frustrierten und entkräfteten Düsseldorfern. Ein etwas ausgewogener Turnierplan wäre an diese Stelle hilfreich gewesen. Aber jammern half nichts und hätte es auch nicht besser gemacht.  Also, Augen zu und durch. 

 

Die Düsseldorfer spielten gut auf und konnten sich auch gleich ein paar Möglichkeiten erspielen. Auch wenn es zu sehen war, daß das Team wenig Zeit zum Regenerieren hatte, so war es dennoch ein gutes Spiel. Coach Worrings setzte zunächst auf die Spieler, die auch den Großteil des Bissendorf Spiels bestritten hatten um den Engländern durckvoll zu begegnen. Trotzdem war es das Team von der Insel, das den ersten Treffer für sich markieren konnte. Die RAMS kämpften und konnten noch im ersten Durchgang den Spielstand ausgleichen.

Nach zwei weiteren Treffern der Ash Avalanche SHC ging es dann mit 1:3 aus Düsseldorfer Sicht in die Pause. Im letzten Durchgang spielte dann eigentlich nur noch die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen. Leider wurde der Einsatz der Mannschaft auch in diesem Spiel nicht belohnt und das Match ging am Ende mit 3:2 Toren and den Gegner. Mit Sicherheit wäre das Ergebnis, und da legen wir uns fest, zugunsten der Düsseldorfer ausgefallen, wäre die Pause für die RAMS angemessen gewesen. Aber man kann nicht immer Glück haben. 

Im Spiel um den 7. Platz gegen das Team der HC Mad Dogs Wiener Neustadt kamen die Düsseldorfer dann ausgeruht auf das Feld und ging nach dem Abspielen der Nationalhymnen auch direkt auf Angriff über. Die RAMS wollten der Halle und sich selbst noch mal beweisen was in ihnen steckt und mobilisierten noch mal alle Kräfte. Auch der Anhang, der über zwei Tage hinweg das Team lautstark mit „Düüüüsssseldooorf, Düüüüsssseldooorf“ anfeuerte und zu großen Teilen bereits heiser war, kam noch mal laut über die Bande. Der Wille war da, die Stimmung stimmte  und die Beine spielten wieder mit. 

Die Zuschauer bekamen ein sehr gutes Spiel der Düsseldorfer zu sehen, die wieder mit allen drei Blöcken spielten. Einzig die Torausbeute hätte in den ersten Minuten besser sein dürfen, vielleicht auch müssen. Mit einem 0:0 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte war es dann endlich soweit und die RAMS konnten einen gut vorgetragenen Angriff mit dem 1:0 abschließen. Begeisterung pur auf der Tribüne. Allerdings ließ das Team aus Österreich, wenn auch unterlegen, nicht nach und blieb bis zum Schluß gefährlich. Das Spiel sollte bis zum Schluß kein Selbstläufer sein. Daß das Team aus Österreich diszipliniert spielen kann hatte es vorher im eigenen Viertelfinale gegen die Zoran Falcons beweisen können. In Rodovre gab es an diesem Wochenende keine schwachen Mannschaften. 

Quasi mit dem Schlusspfiff gelang den HC Mad Dogs Wiener Neustadt dann doch noch der überraschende aber nicht wirklich verdiente Ausgleich. Diesmal sollte die Overtime allerdings zugunsten der RAMS ausgehen, so daß das Spiel, und damit auch Platz 7, verdient mit 2:1 an das Team aus Düsseldorf ging. 

 

Die Schülermannschaft der RAMS hat in Rodovre unter dem Strich ein sehr gutes Turnier gespielt. Ohne die besagte Sekunde der Overtime im Spiel gegen die  Bissendorfer Panther hätte die Platzierung auch Top-4 heißen können. Aber auch im Jugendbereich schießt der Konjunktiv einfach keine Tore. Wir können als RAMS mit dem siebten Platz gut leben und sind mächtig stolz auf die Jung-Widder, die die Sportstadt Düsseldorf mit Herz und Verstand gut vertreten haben. 

Kurz nach der Siegerehrung ging es für die Düsseldorfer dann wieder nach Hause, wo sie am Montag morgens um 8 Uhr müde aber zufrieden eintrafen. Im Gepäck der Pokal für den errungenen 7. Platz, viel Erfahrung und die Erinnerung an ein unvergeßliches Wochenende für die Spieler und deren Anhang. Dank der Kooperation der Schulen hatten die Kinder den Rest des Montags noch frei um das Erlebte zu verarbeiten und die ein oder andere Mütze Schlaf nachzuholen. 

Was bleibt, bei den Eltern, den Spielern und dem Anhang, ist ein tolles Wochenende mit einer tollen Gruppe und einer Menge Dynamik auf dem Feld und jenseits des Feldes. Es sind Erinnerungen entstanden, die bei den Erwachsenen mit dem einen oder anderen Altbier, Carlsberger, Wein und Sekt schon in Kopenhagen so festgeschrieben wurden, daß sie für immer bleiben. Und wenn Faßbrause gleiches bewirkt, dann werden auch die Kinder ihre Zeit als Eurofighter nicht so schnell vergessen. 

Es war schön und wir werden alles in Bewegung setzen, dieses Erlebnis noch mal haben zu dürfen. Wenn es nicht im nächsten Jahr klappen sollte, dann doch vielleicht, wenn das gleiche Team in der Jugend wieder zusammentrifft. Einmal Eurofighter immer Eurofighter!

Es spielten und Coachten:

  1. Reihe (von links nach rechts): Nils Worrings (Coach), Paul Boje, Mick Kubel, Feix Schürmann, Paul Berling, Simon Nowak (Coach), Malte Saßmannshausen

  2. Reihe (von links nach rechts): Henry Peters, Moritz Epping, Lennard Walbröl, Simon Benthake, Philipp Müller, Caro Baur

  3. Reihe (von links nach rechts): Miko Kühn, Luke Kubel, Paul Hilgers, Neele Schürmann, Lahja Kühn, Maya Radocaj, Erik Nimphius

 

 

Autor: Teamleitung

2018-07-11T13:40:44+00:00Montag, 18. Juni 2018 - 20:40|1. Schüler|