RAMS Schüler 1 Stehen im ISHD Pokalfinale

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RAMS Schüler 1 Stehen im ISHD Pokalfinale

2:6 Treffer zugunsten der Düsseldorf RAMS standen zum Ende des ISHD Schüler Pokal-Halbfinales in Langenfeld auf der Uhr. Das Team der Coaches Nils Worrings und Simon Nowak hatte sich das gesetzte Ziel, das Finale des ISHD Pokals zu erreichen, erspielt und trifft nun am Samstag den 29. September 2018 in Oberhausen auf die Crash Eagles aus Kaarst. Und wenn die Saison in der Schüler Liga 1 für das Team aus Düsseldorf nach den Ferien so weiter geht wie es vor den Ferien aufgehört hat, dann würden in Oberhausen der Liga erste (Kaarst) auf den Liga zweiten (Düsseldorf) treffen. 

Die Düsseldorf RAMS, die, im Vergleich zu dem Konkurrenten aus Kaarst, den etwas  steinigeren Weg ins Finale zugelost bekamen, begannen das Halbfinale in Langenfed furios. Direkt nach dem ersten Bully begannen die Landeshauptstädter Druck auf den Gegner und dessen Tor auszuüben. 1:0 hieß es dann auch fast schon folgerichtig nach wenigen Minuten, nachdem Ryan Sanders für die Widder einschob. So konnte es nach dem Geschmack des mitgereisten Anhangs weitergehen. Noch zwei Treffer drauf und der Sack wäre vozeitig geschnürt.

Allerdings verfiel das Team aus dem Düsseldorfer Süden nach dem ersten geglückten Angriff der Gastgeber, auch ohne, daß zählbares für die Devils dabei heraus kam, in eine tiefe Schockstarre. Plötzlich lief nichts mehr zusammen. Totaler Filmriß. Ritter Rost auf Skates. Coach Worrings zog die Reißleine und nahm eine Auszeit um sein Team für kurze Zeit aus dem Kreuzfeuer der Langenfelder zu nehmen. Ein zweiter Treffer mußte her, um die nervös agierenden Widder wieder zu erden.

Zum Glück fiel das 2:0 dann auch kurze Zeit später in der ersten Unterzahl der Gastgeber. Mit einem sehenswerten Schuß von nahe der Mittellinie konte Moritz Epping den Langefelder Keeper überwinden und seinem Team die gewohnte Sicherheit zurückbringen. 

Nach der Pause erhöhte Lennard Walbröl zum beruhigenden 3:0 für die RAMS. Das Spiel war zu diesem Zeitpunt fest in Düsseldorfer Hand, auch wenn es hier und da noch eher eckig als rund lief. Auffallend bei den Gästen war dabei eine ungewöhnlich hohe Fehlpaßrate: „Kopf hoch, gucken… und dann den Ball zielsicher zum Gegner spielen“ war nicht nur einmal zu bestaunen. Als die RAMS dann gegen Ende des zweiten Durchgangs mit Mann und Maus aufrückten, gelang den Langefeldern in einer zwei-auf-null Situation der verdiente 1:3 Anschlußtreffer.  Zu diesem Zeitpunkt glaubte allerdings niemand mehr, daß die Gastgeber das Spiel noch drehen könnten. Die RAMS hatten den Gegner im Griff und spielten die Zeit von der Uhr.

Nur kurz nach dem Anschlußtreffer konnte Lennard Walbröl mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag den alten Abstand auch schon wieder herstellen. Vorausgegangen war eine Unterzahl der Langenfeld Devils, die von den Gästen konsequent genutzt wurde. Miko Kühn erhöhte nach der letzten Drittelpause direkt auf 5:1, ein Ergebnis, das jetzt auch dem Spielverlauf entsprach.

Lahja Kühn, die das Tor der RAMS in dieser Phase des Spiels von Maya Radocaj übernahm, war noch nicht ganz auf die Grundlinie gerollt, als die Langefelder zum zweiten mal an diesem Tag jubeln durften. Vorausgegangen war ein etwas zögerliches Abspiel in der Düsseldorfer Verteidigung und ein Annahmefehler im Sturm, die zusammen die Langenfelder in Ballbesitz und eine gute Schußposition brachten. Ärgerlich, aber kein Beinbruch, befand der Düsseldorfer Anhang. Neele Schürmann konnte zudem kurz darauf den alten Abstand mit dem Treffer zum 6:2 Endstand zum ungefährdeten Sieg wieder herstellen. 

Zusammengefaßt kann man feststellen, daß der Gast aus dem Düsseldorfer Süden seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Es war das erste Spiel nach den Ferien, so daß leichte Unstimmigkeiten im Betrieb zu verzeihen sind. Jetzt heißt es für die Mannschaft die nächsten zwei Wochen konzentriert zu arbeiten. Dann geht es nämlich in der Liga zu den Skating Bears nach Krefeld. Ein Sieg in Krefeld würde für die RAMS vorzeitig das Heimrecht im ersten Play-Off bedeuten, eine Ausgangslage die das Team gerne für sich erspielen würde.

Es spielten: Lahja Kühn, Maya Radocaj, Moritz Epping, Philipp Müller, Henry Peters, Lennard Walbröl, Simon Benthake, Ryan Sanders, Erik Nimphius, Miko Kühn, Neele Schürmann, Luke Kubel

Autor: Teamleitung

 

2018-09-08T08:41:17+00:00Montag, 3. September 2018 - 20:25|1. Schüler|